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Trampolinhallen

Trampolinhallen

Versicherung für Trampolinhallen: Jump-Protect ® 2.0

Bereits seit der ersten Trampolinhallen-Eröffnung im Jahr 2014 sind wir der Versicherungspartner Nr. 1 für diesen Bereich des Freizeitsports. Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Versicherungen für Indoorspielplätze konnten wir auch hier das umfangreichste und günstigste Versicherungspaket zusammenstellen.

Nahezu jede zweite Trampolinhalle in Deutschland ist über uns versichert. Ob große Unternehmensgruppen oder Einzelbetriebe.

Daneben unterhalten wir ein Netz von spezialisierten Sachverständigen und Rechtsanwälten und verfügen über eine Schadenserfahrung wie kein zweiter Anbieter.

Ein weiterer Vorteile unserer Rahmenverträge ist: Wir bündeln eine Vielzahl von Risiken, mit dem Ziel einer langfristigen Solidargemeinschaft. Damit bieten wir den größtmöglichen Schutz, auch wenn ein Mandant mal eine „Pechsträhne“ hat.

Versicherungsumfang

Eine übliche Geschäftsversicherung beinhaltet folgende Bausteine:

  • Feuer, Explosion
  • Leitungswasser
  • Einbruchdiebstahl, Vandalismus
  • Sturm, Hagel
  • Ertragsausfallversicherung
  • Betriebshaftpflichtversicherung

Jump-Protect® für Trampolinhallen bietet darüber hinaus einen wesentlich erweiterten Versicherungsschutz und folgende Bausteine bzw. Leistungserweiterungen:

  • Elektronikversicherung
  • Glasversicherung inkl. Werbeanlagen
  • Erweiterte Elementarschäden
  • Böswillige Beschädigung
  • Unbenannte Gefahren !

Der Beitrag für das gesamte Versicherungspaket errechnet sich ganz einfach aus dem Jahresumsatz und der Versicherungssumme.

Preisbeispiele:

Das gesamte Versicherungspaket kostet zum Beispiel:

Jahresumsatz (netto) Versicherungssumme Jahresbeitrag inkl. VSt.
500.000 € 500.000 € 2.790,55 €
800.000 € 800.000 € 3.865,12 €
1.500.000 € 1.000.000 € 5.247,90 €
2.500.000 € 1.200.000 € 6.447,42 €
3.500.000 € 1.500.000 € 8.460,09 €

Wir erstellen Ihnen gerne ein ausführliches, schriftliches Angebot für Ihren Betrieb. Rufen Sie uns doch einfach kurz an.

Bald amerikanische Verhältnisse in Deutschland ?

Eines der wichtigsten Gerichtsurteile für Indoorspielplätze und Trampolinhallen ist das Trampolinurteil des BGH vom 03.06.2008 (Az.: VI ZR 223/07): „Zu den Anforderungen an die Verkehrssicherungspflicht bei einer Trampolinanlage“

Der BGH sah eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht und eine daraus resultierende Haftung, weil: Gerade bei einem Trampolin, welches auch für Kinder freigegeben sei und ohne besondere Aufsicht benutzt werden könne, rechne der Benutzer nicht damit, dass auch bei einer nicht fern liegenden Benutzung erhebliche Verletzungsrisiken bestünden.

Bisher wurde aus dem Urteil geschlossen, dass ein Betreiber eines Trampolins vor einer missbräuchlichen Verwendung und den daraus resultierenden Folgen (schwere Verletzungen) angemessen warnen muss. Es reicht demnach nicht aus, bloß Verhaltensregeln zu erlassen, sondern es muss explizit auf die schwerwiegenden Folgen bei missbräuchlicher Verwendung hingewiesen werden.

Soweit die bisher herrschende Meinung und unsere Empfehlung seit vielen Jahren.

In einem ganz aktuellen Fall, welcher vor dem OLG-Köln verhandelt wird, vertritt der vorsitzende Richter eine sehr viel schärfere Auffassung. Er interpretiert das BGH-Urteil so, dass der Betreiber einer Trampolinanlage grundsätzlich gesteigerte Hinweispflichten hat, auch auf mögliche Verletzungen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch hinzuweisen.

Das OLG Köln hat ausgeführt, man müsse zwar nicht über eine abstrakte und fernliegende Gefahr belehren, wohl aber über eine durchaus denkbare Gefahr. Dies schließt eine Schädigung durch eine unbekannte aber dennoch vorhandene Vorerkrankung (hier Osteoporose) des Benutzers mit ein.

Da die Rechtsauffassung des OLG-Köln sehr ernst zu nehmen ist, empfehlen wir allen Betreibern von Trampolin- oder vergleichbaren Gefahrenanlagen ihre Hinweise, Benutzungsregeln, Sicherheitseinweisungen und AGB entsprechend anzupassen.

Für weitere Informationen zum Haftungsmanagement stehen wir gerne zur Verfügung.

Cyberschutz für Freizeitbetriebe

Schadenfälle aus der Praxis – es kann jeden treffen

Eine Betriebsunterbrechung ist für jedes Unternehmen der Super-GAU. Auch für Sport- und Freizeitbetriebe. Mittlerweile ist ein Cyber- oder Hackerangriff eine der größten Gefahren. Die nachfolgenden Beispiele verdeutlichen das Risiko für alle Berufsbranchen.

Ein Bowlingcenter mit einem Online-Buchungssystem wurde durch eine Kreditkartenfirma auf Unregelmäßigkeiten und Datendiebstähle auf seiner Website hingewiesen. Mit dem Verdacht wurde unverzüglich ein Forensik- Dienstleister beauftragt, die Schadenursache zu recherchieren und die Systeme zu bereinigen. Gleichzeitig wurde das Online-Buchungssystem geschlossen, ein Betriebsausfall war also die Folge. Die nächste Maßnahme war, ein Krisenmanagement mit Anwälten für IT- und Datenschutzrechte sowie PR-Spezialisten zur Minimierung des Imageschadens aufzustellen. Die betroffenen Kunden wurden über den Datendiebstahl informiert und haben von der Kreditkartenfirma neue Kreditkarten erhalten.

In einem großen Sportcenter war an einem Morgen beim Hochfahren des Betriebssystems klar, dass etwas nicht stimmt: Die Verknüpfung der PCs mit dem Server war nicht möglich.
Der IT-Berater stellte schnell fest, dass ein Verschlüsselungstrojaner Ursache für die Probleme war, und nahm sofort das System vom Netz. Die gesamte EDV-Anlage wurde neu konfiguriert und die letzten Backups installiert. Alle Profile und Zugänge mussten neu eingerichtet werden. Die Kosten – Arbeitsleistung des IT-Beraters inklusive Nacht- und Wochenendzuschlägen über einen Zeitraum von drei Wochen – beliefen sich auf 50.000 Euro.

Die IP-Telefonanlage eines Hotels wurde gehackt. Am Wochenende wurde über die ungeschützte Telefonanlage massenhaft in die Welt telefoniert. Die angefallenen Kosten wurden von dem Telefonanbieter in Rechnung gestellt. Die gute Nachricht: Datenmanipulation und Telefonmehrkosten sind mitversicherbar.

Fazit: Eine gute Cyberschutzversicherung schützt Sie vor Eigen- und Drittschäden und übernimmt auch die Kosten für Serviceleistungen externer Dienstleister.

Feuerversicherung

Überprüfung der elektrischen Anlagen (E-Check)

Gewerbebetriebe wie auch Privathaushalte sollten unbedingt behördliche Vorschriften und Obliegenheiten im Versicherungsvertrag beachten.

Eine dieser Vorschriften ist die Überprüfung der elektrischen Anlagen in regelmäßigen Abständen. Je nach Art des Gewerbebetriebes muss die Überprüfung jährlich oder auch alle zwei Jahre durchgeführt werden. Die Anforderungen aus dem Versicherungsvertrag können dabei sogar über behördliche Anforderungen hinausgehen. Es empfiehlt sich daher eine Rücksprache mit dem Versicherer.

Aber auch bei privaten Versicherungen kann ein E-Check empfehlenswert sein. Es gibt zwar im privaten Bereich keine verbindliche rechtliche Verpflichtung, aber auch keine einheitliche Rechtsprechung. Werden beispielsweise Störungen ignoriert oder die anerkannten Regeln der Technik missachtet, kann der Versicherer auch in privaten Verträgen die Leistung kürzen!